Wirtschaftstreuhänder Gruber
Steuerberatungs GmbH

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Nachbesserungen beim Härtefall-Fonds

Mit der neuen Richtlinie vom 4.5.2020 wurden beim Härtefall-Fonds erneut Änderungen umgesetzt, die im Einzelfall Vorteile bringen können.

Eine wesentliche Änderung ist die Ausweitung auf einen Betrachtungszeitraum von 6 Monaten d.h. von 16.3.2020 bis 15.9.2020. Dies kommt jenen Personen zu Gute, deren Umsatzrückgänge nicht sofort sondern mit Verzögerung eintreten. Sie können nun für jene 3 Monate mit den höchsten Umsatzrückgängen die Förderung von weiterhin maximal EUR 2.000 je Monat beantragen. Anträge sind weiterhin bis Jahresende möglich.

Es ist nun zulässig, gleichzeitig sowohl Mittel aus dem Corona-Familienhärtefonds als auch aus dem Härtefall-Fonds zu beziehen.

In einigen Fällen wird eine pauschale Förderung bzw. eine Mindestförderung von EUR 500 ausbezahlt z.B. wenn keine positiven Einkünfte lt. Steuerbescheid vorhanden sind (Verlust), gar kein Steuerbescheid vorliegt, das Nettoeinkommen im Betrachtungszeitraum jenes des Vergleichszeitraums übersteigt oder wenn die errechnete Förderung weniger als EUR 500 ausmacht.

Es gibt auch die Möglichkeit, Anträge die vor dem 4.5.2020 gestellt wurden zurückzuziehen. Dies wird empfehlenswert sein, wenn durch eine abgeänderte Antragstellung ein höherer Betrag lukriert werden kann.

Aufgrund der erneut gestiegenen Komplexität allein dieser Einzelmaßnahme „Härtefall-Fonds“ empfiehlt sich vor Antragstellung jedenfalls die Rücksprache mit dem Steuerberater und die Prüfung der individuellen Situation des Antragstellers.