Wirtschaftstreuhänder Gruber
Steuerberatungs GmbH

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Der Pendlerrechner kommt – aber noch heißt es warten…

Mit Beginn des Jahres 2014 ist die neue Pendlerverordnung in Kraft getreten, die die Voraussetzungen für das Pendlerpauschale konkretisiert. Dabei geht es z.B. um die richtige Berechnung der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, die Zumutbarkeit der Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels oder auch um die Frage, ob einem Pendler das kleine oder große Pendlerpauschale zusteht.

All diese Punkte werden in der neuen Verordnung bis ins Detail geregelt, die Berechnung wurde dadurch allerdings nicht einfacher. Dies hat auch das Bundesministerium für Finanzen erkannt, und daher wird im BMF bereits seit einem Jahr an der Entwicklung des „Pendlerrechners“ gearbeitet. Nach aktuellen Informationen aus dem BMF soll der bereits seit langem angekündigte Pendlerrechner ab Februar 2014 auf der Homepage des BMF (www.bmf.gv.at) verfügbar sein. Im Online-Rechner müssen alle relevanten Daten für die Berechnung der Pendlerförderung erfasst werden. Dies sind z.B. Wohn- und Arbeitsort, aber auch die Arbeitszeiten. Der Pendlerrechner, in dem die Fahrpläne aller öffentlichen Verkehrsmittel Österreichs eingearbeitet sein sollen, berechnet – ähnlich einem Routenplaner - den kürzesten Weg zur Arbeit. Sowohl die Höhe des Pendlerpauschales als auch des Pendlereuros werden ermittelt. All jene Pendler, die weiterhin das Pendlerpauschale bei der laufenden Lohnverrechnung berücksichtigt haben wollen, müssen diese Online-Berechnung durchführen und den Ausdruck beim Arbeitgeber abgeben.

Bisher heißt es aber noch warten. Es bleibt also spannend, ob der Pendlerrechner das hält, was uns derzeit versprochen wird.