Wirtschaftstreuhänder Gruber
Steuerberatungs GmbH

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Die GmbH light - oder was davon übrig blieb ...

Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Schüler und Studenten entscheiden sich dazu, sich während der Sommermonate etwas dazuzuverdienen.  

Kinder können bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres ohne Gefährdung der Familienbeihilfe ganzjährig beliebig viel dazu verdienen. Ab dem Kalenderjahr, in dem das 20. Lebensjahr vollendet wird, führt das Überschreiten der Zuverdienstgrenze zum Verlust der Familienbeihilfe. Die Zuverdienstgrenze beträgt € 10.000,-- pro Jahr - unabhängig davon, ob das Kind nur während der Ferien oder das ganze Jahr arbeitet. Solange das zu versteuernde Jahreseinkommen des Kindes (d.h. brutto abzüglich Sozialversicherung und sonstige Werbungskosten) diese Grenze nicht überschreitet, ist die Familienbeihilfe nicht bedroht. Bei Überschreiten der Grenze wird die Familienbeihilfe um jenen Betrag vermindert, der die Steuerbemessungsgrundlage von 10.000 übersteigt.

Da es sich bei Ferialarbeit um ein reguläres Dienstverhältnis handelt, muss es vom Arbeitgeber vor Arbeitsbeginn beim Krankenversicherungsträger angemeldet werden. Es fallen auch alle Abgaben wie bei anderen Dienstverhältnissen an. Bei einer Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze von € 395,31 monatlich sind daher vom Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten. Auf diese Weise werden durch Ferialarbeit auch schon Beitragsmonate im Rahmen der Pensionsversicherung gesammelt.

Bei nur fallweiser Tätigkeit (z.B. nur in den Ferien) sollte nach Ablauf des Jahres unbedingt auch eine Arbeitnehmerveranlagung gemacht werden. Durch die Aufteilung der Bezüge auf das ganze Jahr wird die Lohnsteuer neu berechnet. Wer nur in den Ferien arbeitet, bekommt meist die gesamte abgezogene Lohnsteuer im Wege der Arbeitnehmerveranlagung wieder zurück.

Schöne und erholsame Ferien!