Wirtschaftstreuhänder Gruber
Steuerberatungs GmbH

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Elektroautos als Firmenfahrzeuge - Steuervorteile

Neben Förderungen und zahlreichen Begünstigungen (Befreiung von der NoVa und der motorbezogenen Versicherungssteuer, aber auch z.B. kostenloses Parken in der Kurzparkzone in Innsbruck) gibt es speziell für Unternehmer zusätzliche Steuervorteile, die die Anschaffung eines Elektroautos interessant machen.

Bei der Anschaffung eines Elektroautos durch ein Unternehmen steht der Vorsteuerabzug zu. Währen dies im Normalfall ja nur auf Lkws oder sogenannte Fiskal-Lkws zutrifft, ist mit dieser Änderung ab 2016 erstmals der Vorsteuerabzug für einen Pkw möglich. Dies ist zwar mit Anschaffungskosten bis € 40.000 brutto begrenzt, aber trotzdem liegt die Ersparnis für ein Unternehmen bei bis zu € 6.666,67 im Jahr der Anschaffung. Bei teureren Elektroautos steht der Vorsteuerabzug nur teilweise zu. Wenn der Neupreis des E-Autos jedoch mehr als € 80.000 brutto beträgt, ist kein Vorsteuerabzug mehr möglich. Unabhängig davon steht für Ladestationen und laufende Betriebskosten ein Vorsteuerabzug zu.

E-Autos, die von Dienstnehmern privat genutzt werden, sind auch von der Sachbezugsregelung befreit. Im Normalfall ist immer dann, wenn ein Firmenfahrzeug vom Dienstnehmer privat genutzt werden darf, ein Sachbezug zu versteuern, da ein Vorteil aus dem Dienstverhältnis vorliegt. Der Sachbezug ist abhängig von den Anschaffungskosten und vom CO²-Wert des Fahrzeuges und beträgt bis zu € 960 monatlich. Dieser Wert erhöht die monatliche Bemessungsgrundlage für Lohnsteuer, SV-Beiträge und Lohnnebenkosten. Für Elektroautos gilt eine gänzliche Befreiung vom Sachbezug. So können sowohl Dienstgeber als auch Dienstnehmer profitieren, wenn der Fuhrpark auf E-Autos umgestellt wird.