Wirtschaftstreuhänder Gruber
Steuerberatungs GmbH

Mag. Andrea Kofler
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Automatische Übermittlung von Sonderausgaben

Ab 2017 müssen u.a. Empfänger von Spenden und Kirchenbeiträgen die erhaltenen Zahlungen elektronisch an das Finanzamt übermittelt. Dies soll die steuerliche Berücksichtigung als Sonderausgabe beim Zahler erleichtern.

Insbesondere bei Spenden sollte daher darauf geachtet werden, dass der vollständige (erste) Vorname und Zuname lt. Meldezettel sowie das Geburtsdatum korrekt angegeben werden. Nur so kann die Zahlung dem richtigen Zahler zugeordnet werden und die steuerliche Absetzbarkeit ist gewährleistet. Klappt es nämlich mit der automatischen Datenübertragung nicht, muss über die Empfängerorganisation eine Fehlerkorrektur beim Finanzamt in die Wege geleitet werden. Eine direkte Geltendmachung beim Finanzamt – z.B. mittels Zahlungsbeleg – ist nur mehr in Ausnahmefällen möglich.

Ebenso empfiehlt es sich, über Finanz Online die dort aufscheinenden Daten anhand der eigenen Aufzeichnungen auf Vollständigkeit zu prüfen.

Bei betrieblichen Spenden gibt es keine Änderungen. Diese werden wie bisher in der betrieblichen Steuererklärung berücksichtigt. Hier gilt es allerdings darauf zu achten, dass keine (!) persönlichen Spenderdaten angegeben werden, damit keine Datenübermittlung an das Finanzamt erfolgt. Dies hätte ansonsten eine doppelte Berücksichtigung – privat und betrieblich – zur Folge.

Für weitere Informationen zum Thema empfiehlt sich ein Blick auf die BMF Homepage:

https://www.bmf.gv.at/steuern/selbststaendige-unternehmer/einkommensteuer/FAQ-automatische-Datenuebermittlung-SA.html