Wirtschaftstreuhänder Gruber
Steuerberatungs GmbH

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Neuerungen 2018

Das Neue Jahr ist noch jung aber es gibt schon wesentliche steuerliche Neuigkeiten.

Die neue Bundesregierung hat sich auf einen „Familienbonus“ geeinigt, damit sollen ab 2019 Familien mit Kindern mit 1.500 EUR pro Kind und Jahr steuerlich entlastet werden. Der Bonus ist an den Bezug der Familienbeihilfe gekoppelt. Durch den Bonus sinkt die Steuerlast pro Kind um EUR 1.500. Eine Negativsteuer, d.h. eine Auszahlung des Familienbonus bei niedrigeren Einkommen ist nicht vorgesehen. Im Gegenzug fallen der bisherige Kinderfreibetrag und die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten weg. Diese haben bisher die Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer vermindert und waren somit nur in Höhe des jeweiligen Steuersatzes steuersenkend.

Die neue Bundesregierung hat das Ende des sog. Beschäftigungsbonus beschlossen. Dieser sah unter bestimmten Voraussetzung eine 3-jährige, 50%ige Reduktion der Lohnnebenkosten für neue Dienstverhältnisse vor. Anträge für den Beschäftigungsbonus können nur noch bis 31.1.2018 über den aws-Fördermanager eingebracht werden.

Finanz Online präsentiert sich seit Jahresbeginn in einem neuen Design. Die Funktionalitäten bleiben im Wesentlichen unverändert, lediglich die Darstellung hat sich geändert. Ebenso wurde das Menü für eine bessere Übersichtlichkeit überarbeitet. Für die Arbeitnehmerveranlagung 2017 gilt es allerdings die Übermittlung der Lohnzettel abzuwarten. Dies sollte von jedem Arbeitgeber bis spätestens Ende Februar 2018 gemacht werden.

Ebenso direkt an das Finanzamt übermittelt werden ab Veranlagungsjahr 2017 die Beiträge an gesetzlich anerkannte Kirchen oder Religionsgemeinschaften, Spenden an begünstigte Empfänger sowie Beiträge für die freiwillige Weiterversicherung in der gesetzlichen Pensionsversicherung und für den Nachkauf von Versicherungszeiten. Diese Beträge können ab 2017 nur mehr auf Grund der elektronischen Datenübermittlung geltend gemacht werden. Die übermittelten Daten sind über Finanz Online einsehbar. Bei fehlenden oder fehlerhaften Beträgen ist die direkte Kontaktaufnahme mit der entsprechenden Organisation notwendig, um eine Korrektur der Übermittlung zu veranlassen.